Wednesday, March 7, 2012

Benedict - LIVE von der 4. Plenary - Wahl des Hosts für das MM2013, Wahlergebnisse

Punkt 27: Wahl des Hosts für das March Meeting 2013; Mexiko ist von seiner Bewerbung zurückgetreten, es bleibt USA als einziger Kandidat;
Abstimmung;
kurze Pause
21:09:  Ramon Guinto 26 Stimmen, Roopa Dhatt 35 Stimmen; Roopa nimmt die Wahl an. Wir haben eine neue Präsidentin! lange Standing Ovations
21:11: Chair erkärt es gab Probleme mit den Voting Devices bei der Wahl; Revote in der 2. Runde


21:12: Christopher Pleyer 22 Stimmen, Yassin Tcholakov 17 Stimmen, Usman Ahmad Mushtaq 20 Stimmen; es gibt keine absolute Mehrheit, damit gibt es in der 2. Runde eine Stichwahl
21:13: Mirjana Spasojevic 25 Stimmen, Alexandre Moser 35 Stimmen; Alexandre nimmt die Wahl an; große Begeisterung, Alexandre den Tränen nahe
21:15: Andreea-­Mihaela Rosca 20 Stimmen für, 35 gegen - kein Kassier
21:15: 61 Stimmen für ein MM2013 in den USA, 1 Gegenstimme
21:17: bvmd Germany beantragt erneute Pause zur Beratung der VPE Wahl, der Chair akzeptiert, allerdings erst nach dem Revote für den VPI
21:18: Revote für den VPI, die Türen werden erneut geschlossen
21:21: der Chair verliest ein vorläufiges Ergebnis der VPI Wahl, mit Javiera Brierley Vera 15 Stimmen, Lujain Al-Qodmani 29 Stimmen, Luka Kovac 17 Stimmen; es wird eine Stichwahl geben
kurze Pause

Benedict - LIVE von der 4. Plenary, Punkt 26: Wahl des Executive Board '12/'13

20:35: alle Türen werden für die Dauer der Wahl geschlossen
20:39: Wahl des Präsidenten; Kandidaten: Ramon Guinto (Phillipinen), Roopa Dhatt (USA)
20:40: Wahlergebnis sollte noch nicht sichtbar sein; Fehler der Protokollführer: Ergebnisse wurden ganz kurz angezeigt! es sieht nach Roopa aus!
20:41: Wahl des VPI; Kandidaten: Javiera Brierley Vera (Chile), Lujain Al-Qodmani (Kuwait), Luka Kovac (Slowenien)
20:43: Wahl des VPE; Kandidaten: Christopher Pleyer (Österreich), Yassin Tcholakov (Kanada), Usman Ahmad Mushtaq (Norwegen)
20:44: Point of Order von DK: Antrag auf Revote weil das Wahlergebnis sichtbar war; kurze Verwirrung; der Chair beschließt Revote; Verwirrung, kurzer Einspruch; Chair wiederholt seinen Entschluss auf Revote
20:48: Revote aller bisherigen Positionen
20:54: Wahl des Generalsekretärs; Kandidaten:  Mirjana Spasojevic (Serbien), Alexandre Moser (Schweiz)
20:56: Wahl des Kassiers; Kandidatin: Andreea-­Mihaela Rosca (Rumänien)

Benedict - SCOPH Sessions

Wahnsinn, jetzt ist die GA schon wieder halb rum! Die ersten Tage waren sehr voll. Am Check-In-Tag Eröffnung. Am 2. Tag  fand die erste Standing Committee Session statt. Da ich meine "Wurzeln" in der AMSA in SCOPH (Public Health) habe und es mich auch immer noch am Meisten interessiert nahm ich an den SCOPH Sessions teil, zusammen mit Awin, Eva und Isi. Geleitet wurden die Sessions von Anna, unserer SCOPH-D die ebenfalls bei der AMSA war.
 Am ersten Tag war die Session super. Wir fingen an mit Gruppenarbeit wo wir uns über die Gesundheitssysteme, Gesundheitszustand und Probleme in den einzelnen Ländern sprachen. Das war wirklich enorm spannend und lehrreich; der Beitrag der Türken hat mir zB klar gemacht warum wir in Wien das Problem von so vielen türkischen Immigranten haben die Primärversorgung in Anspruch nehmen: weil in der Türkei vor ca 50 Jahren Allgemeinmediziner abgeschafft wurden und alle Patienten gleich in Ambulanzen behandelt wurden. Zwar wurde das rückgängig gemacht aber auch in der Türkei suchen noch die meisten Patienten Spitäler auf was zu einer schwachen Allgemeinmedizin dort führt! Später machten wir uns über Qualitätssicherung in SCOPH-Projekten Gedanken.
Gestern (am 3. Tag) lernten wir über Health 2.0 in SCOPH-Projekten, Medical Ethics (der Beste Vortrag den ich bislang zu dem Thema gehört habe!!!), Sustainable Development in Health und Health Equity. Die SWG on Sustainable Health später war dann leider nicht so toll was aber an dem Leiter lag (dem President von MedSin UK). Heute ist noch mal SWG-Zeit, mal sehen wie das wird.
Außerdem hatte ich gestern mein Training on Time Management das ich mit dem NTD von IFMSA Mexico, Diego abhielt. Er war nicht auf der preGA so dass ich ihn erst am 3.3. kennen lernte und wir erst ab da unser Training vorbereiten konnten. Die Vorbereitung lief sehr glatt und schnell. Das Training selber war leider nicht so toll aufgrund verschiedener organisatorischer Probleme: das OC konnte uns erst eine halbe Stunde nach Beginn des Trainings Arbeitsmaterial (Flipchart, PostIts, Stifte) zur Verfügung stellen, weder Beamer noch Lautsprecher funktionierten, die meisten Teilnehmer kamen deutlich zu spät und nahmen sich anstatt der geplanten 10 min 25 min Pause... dadurch konnte ich einfach bei weitem nicht so viel Inhalt vermitteln wie ich gerne hätte. Wir hatten aber viel Spaß und damit ist es schon ok. Ich bin froh, dass ich das Training hinter mir habe und mich jetzt auf anderes konzentrieren kann.
Morgen ist noch mal eine Trainingssession in der ich seit langem wieder selber ein Training besuchen möchte. Heute Abend ist Cultural Show wo wir Österreich mit einem Schuhplattler präsentieren werden. Wir sind gar nicht so schlecht! Die nächsten Tage kommen neben den Trainings unter anderem noch 2 SC-Sessions, 1 Regional Meeting und 2 Plenaries. Apropos Plenaries: Liebe AMSA, bei der gestrigen 4h-Plenary (geplant von 19:30-23:30) wurde knapp 2h überzogen!!! Bei der letzten GV waren wir dagegen fast im Zeitplan! :)
[am 6.3. verfasst aber es war in Ermangelung von Internet nicht möglich den Artikel hochzuladen]

Saturday, March 3, 2012

Benedict - preGA: TOT

Während der pre-GA habe ich den TOT-Workshop (Train Old Trainer) besucht. Dieser hatte 3 Kernthemen: Perfektionierung der eigenen Trainings-skills, Planung der Abhaltung eines TNT-Workshops (Train New Trainer) durch die Teilnehmer in ihren jew. Ländern und Entwicklung von Internal Operating Guidelines als Standards der Training Support Division auf internationalen Level.
Für mich war vor allem der TNT-part wichtig weil wir in Österreich dringend neue Trainer brauchen; der Input den wir bekamen war sehr hilfreich, wenn auch nicht ganz so konkret wie vll. gewünscht aber das ist bei Teilnehmern von 5 Kontinenten verständlich. Der advanced-Training-part war mir natürlich auch wichtig. Dieser hätte definitiv mehr in die tiefe gehen können, war aber ok. IOGs hätte ich eigentlich nicht erwartet. Ich fand sie in dem TOT-Setting ein wenig fehl am Platz, dennoch gaben sie guten Input und Ideen für die Entwicklung der eigenen nationalen Ebene. Das tollste am TOT war aber der Austausch mit den anderen Trainern, von und mit ihnen zu lernen, sich von ihnen inspirieren zu lassen und das unglaubliche Gruppengefühl das sich innerhalb der 3 Tage entwickelte.
Als Old Trainer gelten wir jetzt als der innerste Kreis der IFMSA-Trainer. Auf der GA wird unsere Aufgabe sein Trainings zu halten und unsere CO-Trainer zu unterstützen. Es wurden 2 Small Working Groups zu den IOGs ins Leben gerufen die auch nach der GA bestehen bleiben sollen und Standards ausarbeiten werden. In unseren nationalen Organisationen sollen wir in TNTs neue Trainer ausbilden sowie andere Trainer supervidieren und unterstützen.

Meike - preGA: Access to essential Medicine - GA: SCORP Sessions

Freitag, 3.3.12

Nach dem dritten Tag der preGA ist sie nun fast vorbei. Wie schnell die Zeit vergeht. Allein die preGA war es schon wert nach Ghana geflogen zu sein und ich bin den Leuten dankbar die mich dazu ermutigt haben sie zu besuchen.

Die Vorstellung, dass morgen die GA losgeht und aus der ganzen Welt die Medizinstudenten zusammenströmen ist echt aufregend. Dass wir dann eine Woche äußerst intensiv zusammen arbeiten werden ist umso beeindruckender. Die Vorfreude ist groß.

Update preGA Access to essential Medicine
In Arbeitsgruppen aufgeteilt haben wir heute verschiedene Themen bearbeitet: Mit kleinen Aktionen auf der GA Aufmerksamkeit schaffen für die Bereiche die wir in der preGA behandelt haben, einen Film zu erstellen mit dem wir Novartis auffordern die Klage gegen die Herstellung von Generika in Indien fallen zu lassen und die Erstellung von Policy Statements zu unseren verschiedenen Themen.
Außerdem hatten wir ein kleines Training zum Thema Präsentation Skills das aufschlussreich war und allen viel gebracht hat.

Das Arbeiten in den Small Working Groups war wirklich sehr produktiv und deshalb wahnsinnig motivierend. Man merkt einfach wie schnell man mit ein paar engagierten Leuten etwas auf die Beine stellen kann und man sieht wie die Sachen die einen beschäftigen zu konkreten Projekten werden können. Ich bin gespannt was daraus wird.

Thursday, March 1, 2012

Meike - preGA: Access to essential Medicine - GA: SCORP Sessions

Schließlich sind wir in Accra, und die ersten zwei Tage der preGA, die insgesamt drei Tage laufen wird ist vorbei.

Nach zwei Wochen Urlaub in Ghana und damit Chaos, Verspätung und oftmals völlige Planlosigkeit sollte man ja eigentlich erwarten dass die GA nicht besonders anders starten kann.
Irgendwie überrascht es dann auch nicht dass es keine Informationen bei der Anreise, trotz Ankündigung keine Eröffnungsworte am Abend und auch nicht am nächsten Morgen gibt.
Aber hey, ich habe das Gefühl es wird jeden Tag besser. Wenn nur das Internet endlich gehen würde.


Update preGA Access to essential Medicine
Der volle Name der preGA ist: Access to essential Medicine and the rational use of drugs. Geleitet von zwei unglaublich guten, inspirierenden Mädels aus Dänemark und Norwegen, haben wir uns gestern am 1. Tag vor allem mit den Grundlagen von Global Health, Neglected diseases und Medikamentenzugang beschäftigt. Im speziellen um Patente, Versteuerung von Medikamenten und die Entkopplung von Research&Developement vom Verkauf und Vermarktung von Medikamenten.
Besonders spannend fand ich die Idee von einem Patentpool, den es beispielsweise bei Medikamenten gegen HIV schon gibt.
Alles in allem war der gestrige Tag sehr theoretisch, was aber in meinen Augen absolut notwendig war um einen gemeinsamen Einstieg ins Thema zu finden.


Heute, am 2. Tag der preGA, ging es vormittags um Pharmawareness, die Auswirkungen die Aktionen der pharmazeutischen Industrie auf uns Medizinstudenten und auch Ärzte haben.
Besonders spannend war eine beispielhafte Diskussion über das Thema ob es ethisch vertretbar ist, Geld von pharmazeutischen Unternehmen anzunehmen bei der wir in pro und contra eingeteilt wurden. Manchmal läuft es einem kalt den Rücken herunter mit welch guten Argumenten die Pharmafirmen ihre immensen Gewinne rechtfertigen und auch erreichen.

Am nachmittag hatten wir die Themen Antibiotic Resistance, das die Low Income Länder viel mehr betrifft als ich dachte, und UAEM (Universities Allied for Essential Medicines) wurde kurz vorgestellt, eine Non-Profit-Organisation von Studenten, die versuchen den Unis klarzumachen dass sie Verantwortung tragen wenn Menschen keinen Zugang zu Medikamenten bekommen.

Ich freue mich auf morgen. Wir werden selbst ein wenig aktiver sein und so wie es aussieht auch noch aktiv werden auf der GA. Ich glaube man kann gespannt sein.

Ulrike Funk - PreGA - Presidents' Workshop

Hallo liebe Daheimgebliebenen, Interessierten & Verirrten,

hier ein kleines kurzes Update von mir von der PreGA!

Seit vorgestern sind wir nun hier in Accra auf der PreGA und so far ist es wirklich ziemlich cool!
Ich besuche den Presidents' Workshop, wir sind ca 20 Leute, großteils presidents, aus der ganzen Welt. Wir lernen ganz viel über Leadership, Presentation skills, Feedback, Conflict management, PR, External relations usw. Es ist unglaublich anstrengend, es sind unglaublihc viele Reize und viele Menschen, aber es macht auch mindestens genauso unglaublich viel Spaß!

Jetzt geht's schon wieder weiter im Programm,
I'll keep you posted!

Ulla